Zeitungsbericht Frühlingskonzert 2014

Mit Filmmelodien begeistert

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Das Jugendspiel unter der Leitung von Oliver Waldmann eröffnete das Konzert. Nach einem gelungenen Auftritt der jungen Nachwuchsmusiker ging es mit der Brass Band weiter. Sie eröffnete ihren ersten Konzertteil mit dem Marsch «Slaidburn» von William Rimmer. Dieser Marsch ist schon fast ein traditioneller Brass- Band-Kappel-Marsch, wurde er doch schon mehrmals an verschiedenen Musikfesten vorgetragen. Weiter ging es mit «Accolades», komponiert von Roger Derongé. Dieses melodische Stück wird auch am kantonalen Musikfest in Kriegstetten von der Brass Band zu hören sein. Mit «The Prayer» ging es dann auch gleich melodisch weiter. Die wohl bekannteste Version dieses Liedes wird gesungen von Céline Dion und Andrea Bocelli. Aber auch ohne Gesang gelang der Brass Band eine wundervolle Version dieses Stücks. Mit dem «Langnauer Marsch» von Walter Joseph wurde der erste Konzertteil beendet.

Rassig gings weiter

In der Pause sorgten die traditionellen Nussgipfel und feine Getränke für Genuss. So ging es nach der Pause rassig weiter. «Battlestar Galactica», die Titelmelodie der gleichnamigen Fernsehserie, entführte das Publikum ins Weltall zu weit entfernten Galaxien und unbekannten Planeten. Anschliessend konnte die Brass Band einmal mehr beweisen, wie viel Talent in ihren jungen Nachwuchsmusikanten steckt. Denn Roman Junker spielte die Solostimme von «Buster Strikes Back» ohne Mühe und wurde für sein Können mit viel Applaus belohnt.

Da der zweite Konzertteil unter dem Motto «Filmmelodien» stand, ging es mit einer solchen weiter. Das nächste Stück hiess «Cinema Paradiso» aus dem gleichnamigen Film, komponiert von Ennio Morricone. Der berühmte Komponist von über 400 Melodien erhielt für sein Lebenswerk einen Oscar. «Car Wash» war als Nächstes an der Reihe. Das Titelstück einer amerikanischen Musikkomödie, die in einer Autowaschanlage spielt, wurde vor einigen Jahren von Christina Aguilera gecovert. Auch «Skyfall», die Titelmelodie des neusten James-Bond-Films, kennen die meisten. Die Brass Band spielte dieses Stück gekonnt und auch ihre Version wäre radiotauglich.

Der Abschluss des offiziellen Konzertteils machte die Brass Band mit einem alten, aber nach wie vor beliebten Queen-Hit: «Crazy Little Thing Called Love», komponiert von Freddy Mercury. Sowohl den Musikanten selber als auch dem Publikum bereitete die rassige Melodie gute Laune. Dank dem Applaus des Publikums spielte die Brass Band dann auch eine Zugabe. Ganz passend zum Muttertag war die erste Zugabe der Walzer «Mama». Die Musikanten konnten dabei auch ihr gesangliches Talent unter Beweis stellen. Auch darauf zeigte das Publikum eine positive Reaktion. Die «Baselbieter Polka» war dann das letzte Stück, denn unterdessen hatten auch die Musikanten Durst. (KTH)

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