Dolce far niente in der MZH Kappel

Kappel Am Unterhaltungskonzert der Brass Band Kappel erlebte das Publikum einen italienischen Abend.

Am Samstag, 5. November, eröffnete die Jugendmusik Untergäu mit dem Stück „Let it be“ der Beatles den Konzertabend in der Mehrzweckhalle Kappel. Anschliessend schwang Leiter Michael Stalder seinen Dirigentenstock zu Covington Square. Zum Abschluss präsentierte die Jungformation ein Medley der Filmmusik «Beauty and the Beast». Das Publikum entliess die Musizierenden aber nicht ohne Zugabe von der Bühne. Mit dem «Final Countdown» zum Start des Auftritts der Brass Band verabschiedeten sich die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten von ihrem Publikum.

Mit der mitreissenden Nationalhymne „Inno Nazionale“ eröffnete die Brass Band Kappel ihren Teil des Konzertabends. Als zweites Stück gab die Brass Band Kappel die „Italian Polka“ von Sergei Rachmaninoff zum Besten. Ansagerin Marina Stawicki erläuterte danach die Entstehungsgeschichte von «Capriccio Italien», in welchem Pjotr Tschaikowsky die Eindrücke einer Italienreise verarbeitete. Vor der Pause konnte das Publikum noch in die Filmklänge «The Italian Western» des berühmten Spaghettiwestern-Komponisten Ennio Morricone eintauchen. Nach dem Abstecher in den Wilden Westen konnte das Publikum in der Pause sein Glück mit Tombolalosen herausfordern. Der zweite Teil wurde mit dem bekannten Lied „Azzurro“ von Paolo Conte eingeläutet. Schwungvoll ging es weiter mit «Italian Fantasy». Das Medley vereinte bekannte italienische Melodien wie «Nessun Dorma», «La Danza», «O Sole Mio», «Brindisi», «Tourna A Surriento», «Funiculi Funicula» und den berühmten Triumpfmarsch von Aida. Danach hatte auch noch die Mafia ihren Auftritt in der Mehrzweckhalle Kappel. Der Pate bzw. «The Godfather» verführte das Publikum und sprach leise Liebe («Speak Softly Love»). Mit L’Italiano von Toto Cutugno präsentierte die Brass Band einen weiteren italienischen Hit. «Ich ohne Dich» («Io Senza Te») bzw. die Brass Band Kappel ohne Peter, Sue und Marc. Auf diese gefühlvolle Ballade wollten die Musikantinnen und Musikanten nicht verzichten. Zum Abschluss des offiziellen Konzertprogramms gab es einen Abschied bzw. «Un Addio» von Ambrosio Eusebietti.

Nach langem Beifall des Publikums erfüllte die Brass Band mit der bekannten Melodie aus der Netflixserie «Haus des Geldes» namens «Bella Ciao» den Wunsch nach einer Zugabe. Nach weiterem Applaus des Publikums war es an der Zeit Ciao zu sagen oder wie es Andrea Bocelli und Sarah Brightman taten «Time To Say Goodbye».

Jugendmusik Untergäu triumphiert am Jugendmusiktag

Die Jugendmusik Untergäu (eine Zusammensetzung von Jungmusikanten und Jungmusikantinnen der Musikvereine Hägendorf-Rickenbach, Gunzgen und Kappel) hat am 11. Juni am Jugendmusiktag in Fulenbach in der Kategorie B mit 90 Punkten den 1. Rang belegt.

Die Brass Band Kappel gratuliert herzlich zu diesem Erfolg. Wir sind stolz auf euch!!!

Quer durch Amerika an einem Abend

Am Unterhaltungskonzert der Brass Band Kappel reiste das Publikum mit musikalischen Klängen durch ganz Amerika.

Am Samstag, 9. November, eröffnete die Jugendmusik Untergäu mit dem Filmmusikstück „Adventures of Tintin“ oder zu Deutsch „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ den Konzertabend in der Mehrzweckhalle Kappel. Anschliessend schwang Leiter Michael Stalder seinen Dirigentenstock zu Zauberland. Zum Abschluss präsentierte die Jungformation, passend zum amerikanischen Abend, den Evergreen „California Dreamin‘“ von The Mamas & The Papas. Das Publikum entliess die Musizierenden aber nicht ohne Zugabe von der Bühne. Mit einem Medley des aktuellen Disneyfilmes „The Lion King“ verabschiedeten sich die begeisterten Jungmusikanten von ihrem Publikum.

Mit „Journey through America“ stimmte die Brass Band Kappel das Publikum auf den weiteren Verlauf des Konzertabends ein. Ansager Simon Lerch fungierte als Reiseleiter. Er erzählte von den einzelnen Stationen und den Erlebnissen von Bassist Lukas Bosshart auf seiner Reise durch Amerika. Die ersten Eindrücke wurden mit dem Hit „Coming to America“ von Neil Diamond untermahlt. Der Staat Oregon, mit seinen weiten Landschaften, schönen Seen und hohen Gebirgen, wurde im gleichnamigen Stück mit der Eisenbahn durchquert. Mit verschiedenen Märschen von Komponist John Philip Sousa in „Marching with Sousa“ verabschiedeten sich die Musikanten in eine kurze Auszeit nach Hawaii. Ein fulminanter Aufmarsch der Band mit Lichteffekten, Perkussionsbeats und der Titelmelodie der Krimiserie „Hawaii Five-O“, zog das Publikum nach der Pause gleich wieder in den Bann der Musik. Weiter ging’s nach St. Lous, wo natürlich dessen bekannter „St. Louis Blues-Marsch“ mit straffen Tambourenrythmen von Rolf Lack nicht fehlen durfte. Nach einem Spaziergang im Sonnenschein „Walking on Sunshine“ durch Kalifornien machte Dirigent Oliver Waldmann mit seinen Musikanten einen Abstecher nach Mexico. Dort fuhr das Cornetregister mit einem temperamentvollen Vortrag im „Tijuana Taxi“. Zum Abschluss lud Conetist Julian Wyss mit einem gefühlvollen Solo in „What a Wonderful World“ die Zuhörer zum Träumen ein.

 Da das Publikum die Reise durch diese wundervolle Welt noch ein wenig verlängern wollte und daher eine Zugabe wünschte, legten die Musikanten noch einen Zwischenhalt in „New York, New York“ ein. Mit der Begrüssung „Hello Dolly“ verabschiedete sich die Brass Band Kappel von den Zuhörern und beschloss die musikalische Reise quer durch Amerika.

Zeitungsbericht OT vom Unterhaltungskonzert 2018

Das Chaos führt am Konzert der Brass Band Regie

Der Clown Jeanloup leitete die Brass Band Kappel zu Beginn des Konzerts gleich selbst. Dies anstelle des offiziellen Dirigenten Oliver Waldmann.

Am Unterhaltungskonzert der Brass Band Kappel wirbelte der Clown Jeanloup alles durcheinander.

So gelacht hat man an einem Auftritt der Brass Band Kappel schon lange nicht mehr. Der Clown Jeanloup «störte» das Unterhaltungskonzert am letzten Samstag ständig mit seinen Interventionen. Das fing damit an, dass er vor Beginn des Konzerts den Dirigenten Oliver Waldmann in der Garderobe fesselte und knebelte, um selber die Brass Band dirigieren und zu Freiübungen anleiten zu können. Doch erst als Waldmann sich befreien und Jeanloup den Taktstock entwinden konnte, kam wieder Ordnung in das angerichtete Chaos.

Nun wollte es sich der Clown nicht nehmen lassen, im Blasorchester mindestens mitzuspielen. Er zeigte sich aber absolut untalentiert und unbeholfen. Ständig hatte er mit den Tücken des Objekts zu kämpfen, sei es mit dem Notenständer, dem Zug der Posaune oder dem Stapel Notenblättern. In der Polka «In The Wood» oder «Im Krapfenwald» gelang es ihm nicht einmal richtig, die Kuckucksflöte zu blasen, wie es der Walzerkönig Johann Strauss Sohn komponiert hatte. Beim Stück «Fascinating Drums», wo der Schlagzeuger Dominik Wyss und die Perkussionisten zum Zuge kamen, zauberte der Clown Jeanloup allerhand Alltagsgegenstände aus dem Sack und bearbeitete sie lärmend als Rhythmusinstrumente. Bei der «Russian Circus Music» entdeckte Jeanloup die Fernbedienung und probierte die Knöpfe aus. So konnte er die Musik mal schnell oder langsam, mal laut oder mit der Stummtaste tonlos und schliesslich sogar noch rückwärts spielen lassen. All die Ideen liessen das Publikum zu Tränen lachen.

Dirigent Oliver Waldmann und die Brass Band machten bei allen Spässen mit, in welche der Clown die Musikantinnen und Musikanten einbezog. Zusätzlich spielten sie ihr Programm von anspruchsvollen Melodien hervorragend und konzentriert. Vom schallenden Eröffnungsstück «Death Or Glory» schlugen sie den Boden zum Triumphmarsch «Entry Of The Gladiators» und zum weltberühmten «O mein Papa». Hier konnte der Trompeter Benjamin Ledergerber seine Qualitäten als Solisten ebenso ausspielen wie Lukas Bosshart bei der Polka «Tuba Muckl» und Schlagzeuger Dominik Wyss im Perkussionsstück «Fascinating Drums».

Das ganze Ensemble überzeugte durch konzentriertes, präzises und harmonisches Spiel. Die nicht nur in der «Russian Circus Music» – selbst unter der Fernbedienungstaste «normal» – geforderten Wechsel im Takt, Tempo und in der Dynamik meisterte die Brass Band Kappel hervorragend. Sie vermochten auch das Publikum zum spontanen Mitklatschen zu animieren. Vor der üblichen Zugabe, der «Ambosspolka», ehrte Präsident Anton Lack den Euphoniumbläser Peter Wyss für seine 35 Jahre mittun im Verein. Schliesslich rundete die Blasmusik das schöne Konzert mit dem Marsch «Frohes Wiedersehn» ab.

Als Auftakt zum Konzert der Brass Band stellte sich die Anfang Jahr gegründete Jugendmusik Gäu vor. Die drei Musikvereine MG Gunzgen, MG Hägendorf-Rickenbach und die Brass Band Kappel fördern damit den Nachwuchs gemeinsam. Die Gäuer Juniorinnen und Junioren unter der Leitung von Michael Stalder starteten fulminant mit Trommelwirbel und Fanfarenklängen. Sie brachten das Publikum in Fahrt mit dem rhythmisch anspruchsvollen «Siyahamba» aus Südafrika, dem Beatlessong «Penny Lane» und dem witzigen Filmsoundtrack «Fantasia». Mit der Zugabe «The Winner Takes It All» von Abba verabschiedete sich der vielversprechende Nachwuchs vom praktisch ausverkauften Saal in Kappel.

Anmeldung Jugendmusik Untergäu

Am Montag 5. März 2018 startet die neu gegründete Jugendmusik Untergäu mit den Proben.

Die Musikgesellschaft Hägendorf-Rickenbach, die Brass Band Kappel und die Musikgesellschaft Gunzgen haben in den vergangenen Monaten eine gemeinsame Jugendmusik gegründet. Die drei Musikvereine haben sich entschieden, die Jugendförderung in der Blasmusik gemeinsam zu fördern.

Die Jugendmusik Untergäu wird zugleich durch diese Vereine als Dachorganisation unterstützt und getragen.

Nun würde es uns sehr freuen, wenn wir möglichst viele Musikanten im neuen Projekt begrüssen dürfen. Daher laden wir alle interessierten herzlich zur ersten oder an eine der nächsten Proben ein.

Nach dem Motto: Eifach ineluege ond metmache !

Die Proben finden gemäss Probeplan, jeweils am Montag 18.45 Uhr bis 19.45 Uhr in der Raiffeisen Arena in Hägendorf statt.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir in den nächsten Proben neue interessierte Mitglieder oder auch bestehende Musikanten aus den bisherigen Jugendformationen aus Hägendorf, Rickenbach, Kappel oder Gunzgen begrüssen dürfen.

Unter folgendem Link können gelangen Sie zum Anmeldeformular:

Anmeldung Jugendmusik Untergäu